RSS Die letzte Zigarette - danach als Nichtraucher

verfasst 18.11.2009 von Mario | kurze URL: /t778 | 5 Kommentare

Die letzte Zigarette - danach als Nichtraucher

Diesmal ist dieser Beitrag ganz in eigener Sache. Nach über 25 Jahren bin ich zum Nichtraucher geworden. Ob man nun damit gesunder Lebt und Geld sparen kann, sei erstmal dahin gestellt. Fakt ist aber, dass die Fahrten zum Zigaretten holen vorbei sind. Es sind nun einige Wochen her, wo ich die letzte Kippe zum Kaffee geraucht habe. Und heute noch kämpfe ich damit, nicht wieder rückfällig zu werden. Arbeiten am Rechner, Kaffee trinken, Feiern und Partys machen es nicht leichter. Und wie man es schafft von heute auf morgen mit Rauchen aufzuhören weis ich auch nicht, aber hier mein bisheriger Weg.

Nie stand im Raum ab einen bestimmten Tag oder Datum plötzlich aufzuhören. Ich habe damit angefangen immer weniger zu Rauchen. Von 10 bis 15 Zigaretten pro Tag wurde auf 3 - 5 Zigaretten pro Tag reduziert. Da ich noch recht viele Zigaretten hatte, wurde solange geraucht bis ich keine mehr hatte. Ab diesen Zeitpunkt habe ich mir einfach keine Zigaretten mehr gekauft. Auf irgendwelche Nikotinpflaster und anderen Schwachsinn habe ich verzichtet. Entweder man hört richtig auf oder gar nicht. Nikotinpflaster sind auch nicht gerade billig, was natürlich nicht sonderlich das Nichtrauchen unterstützt. Nikotinpflaster sind wie Elektro-Autos, die zwar die Umwelt schonen sollen wo aber der Einkaufpreis nicht unter 20.000 EUR ist.

Die ersten Tage ohne Zigarette ist für Nichtraucher gar nicht nachvollziehbar. Nach dem Essen, nach dem Kaffee keine Kippe mehr kostet viel Überwindung. Der Körper, der Kopf der ständig Nikotin haben will und nichts bekommt - es ist grauenhaft. Ein eigenartiger Geschmack im Mund der sich nur durch sinnlose Fresserei beheben ließ, Nervosität und Unruhe prägten die nächsten Tage. Freunde und Bekannte die einen etwas „Vor-Rauchen” machen die Sache auch nicht einfacher.

Die Macht der Gewohnheit spielt hier eine große Rolle. Nach dem Essen oder beim Kaffee sich selber ablenken, auf andere Gedanken bringen gehört dann zur Tagesordnung. Freunde und Bekannte davon unterrichten unterstützt das abgewöhnen natürlich sehr. Ohne jegliche Unterstützung ist es noch schwieriger. Hin und wieder gibt es ein regelrechten Schub wo man gleich 5 Kippen auf einmal rauchen könnte. Das Verlangen nach einer Zigarette ist dann so groß, dass man es kaum aushält. Schlechte Laune, kein Bock auf irgendwas sind dann die Folge.

Wie sich das nun die nächsten Wochen und Monate weiter entwickeln wird weis ich nicht - hauptsache nicht Rückfällig werden.

bisherige Kommentare

1
18.11.2009
bytes meint dazu:
Wow, drück ich mal fest die Daumen :)

2
19.11.2009
[Survivalangel] meint dazu:
Hallöchen!
Sage Dir doch einfach-Gott sei Dank,ich muss NICHT mehr rauchen und ist auch nicht Überlebenswichtig ;-)
schaue mal auf meiner Hompage links unten RTL-Teil 1+2 an.
Nur Du bestimmst freiwillig (!)von was Du Abhängig sein willst !
Es war Eine psych.Krücke eine Illussion und Weltweit eine Massenverblödung-Lobe Dich selber-jeden Tag-Du brauchst Kein Selbstmord auf Raten mehr-Hurraaaaaaaa
Viele Grüße von einen ewig reisenden Survivalangel (Überlebensengel)mit Wolfsblut Yukon

3
08.01.2010
Mayo meint dazu:
und wie schauts aus, immer noch clean? :D

4
08.01.2010
Robsen meint dazu:
Klasse Mario,
halte weiterhin durch :)
wie sieht es mit der Gewichtszunahme aus? Macht es sich bei dir bemerkbar auf der Waage?

LG Robsen

5
08.01.2010
Mario meint dazu:
Zitat von Robsen

„wie sieht es mit der Gewichtszunahme aus? Macht es sich bei dir bemerkbar auf der Waage?”


Bei mir leider nicht. Aber sonst bis jetzt durchgehalten :)

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nichtraucher     entzugserscheinungen