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17.05.2008
79.196.217.144 meint dazu:
Hallo, lieber OM,
bezüglich der derzeitigen Probleme mit der Kassenbuchführung des DARC und dem Finanzamt bitte ich herzlich darum, nicht einfach pauschal zu urteilen! Ich möchte darauf hinweisen, dass der DARC aus fast 1000 Ortsverbänden besteht, die ALLE von ehrenamtlichen Personen geleitet werden und diese Personen bemühen sich (mehr oder weniger) ihre Vereinstätigkeit ordentlich im Sinne der Satzung zu erledigen. Leider wissen wir alle, dass mindestens 10% dieser Leute "Schrott" sind, d.h.: sie lassen sich wählen (oder wurden gewählt, weil sie sich nicht schnell genug "geduckt" haben) und kommen dann, weil auch eine ehrenamtliche "Arbeit" schlicht und einfach ARBEIT ist, ihrer selbst übernommenen Tätigkeit am Ende nicht oder ungenügend nach. Dementsprechend wird der DARC, sprich: der Distrikt und die Geschäftsstelle (für die Obrigkeit: DER DARC !) nur mangelhaft oder oft auch GARNICHT über die laut Satzung vorgeschriebenen MINDEST- Informationen, wie Versammlungsprotokolle und Kassenberichte unterrichtet!
Als langjähriger OVV weiß ich definitiv aus eigener Erfahrung das dem so ist! Meine persönliche Meinung ist nun: Unser Staat ist inzwischen dermaßen pleite, dass er verzweifelt nach neuen Einnahmequellen sucht! Und hier kommen ihm die gemeinnützigen Vereine (wir vom DARC sind ja nicht allein betroffen!) ganz recht!
Die Schuld an den Problemen mit nachzuzahlenden Steuern hat nicht der DARC als VEREIN, denn der VEREIN besteht aus uns , den MITGLIEDERN! Die Allgemeinheit der Mitglieder hat sich durchaus korrekt verhalten! Verschuldet haben haben diese Probleme in erster Linie die wenigen Personen, die damals meinten und auch heute noch davon überzeugt sind, die neuen strengeren Vorschriften des DARC zur Einhaltung der bestehenden Satzung ignorieren zu können. Hier muss unbedingt ein Umdenken erfolgen! Auch ein Ehrenamt ist ein AMT, welches bestimmten Richtlinien zu folgen hat. Und diese Richtlinien sind einzuhalten!
Ich möchte hier als Vergleich das Finanzdilemma der West-LB und anderen Banken anführen! Banken sind laut ihrer Satzung und Geschäftsbedingungen angehalten das Wohl und Interesse ihrer Bankkunden zu wahren. Nun haben aber einige Banken in den USA derart waghalsig spekuliert, dass sie etlich MILLIARDEN in den Sand gesetzt haben. MILLIARDEN, die WIR als KUNDEN und Bundesbürger wieder herbeischaffen müssen! WIR als Bankkunden haben uns korrekt verhalten, einige wenige "Großkopferten" haben sich über alles hinweggesetzt und ausbaden muß es nun die Gemeinschaft. DAS muß aufhören! Im Kleinen als auch im Großen!
Mit den besten Grüßen
Frank DK5QQ
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17.05.2008
Dg2vy meint dazu:
Erstmal Danke für deine ausführlichen Informationen! Aber man sollte daran denken, dass durch solche Aktionen ein Image-Schaden entsteht, und da ist es egal ob man das ehrenamtlich macht oder nicht. 73 DG2VY