Mediendesign
Zunächst muss definiert werden was überhaupt ein Blindtext ist. So lautet die Definition: „Als Blindtext wird Text bezeichnet, den man bei der Gestaltung von Publikationen verwendet, wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Mit Hilfe des Blindtextes kann die Verteilung des Textes auf der Seite (Layout oder Satzspiegel) sowie die Lesbarkeit der verwendeten Schriftarten (Typografie) beurteilt werden. Er besteht aus einer mehr oder minder sinnlosen Folge von Wörtern, oft auch nur aus wortähnlichen Silbenfolgen.” Warum muss es aber immer „Lorem ipsum” sein? Im Anschluss mal einige andere Beispiele.
Hin und wieder findet man in so manchner E-Mail auch ganz tolle
Disclaimer. Mit ganz viel Text am Ende einer E-Mail wird man darauf hingewiesen, dass man den Inhalt der Nachricht nicht zur Kenntnis nehmen dürfe, wenn man nicht der beabsichtigte Empfänger sei. Heute dazu mal ein Beispiel von der GEZ.
Neuerdings kann man auf ganz vielen Websites Impressen etwas von „Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt” lesen. Selbst IHK geprüfte Mediengestalter oder Medienausbilder oder Werbe- und Internet-Agenturen schreiben diesen Text in das Impressum ihrer Website. Die Formulierungen „Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt” sind rechtlich völlig irrelevant und verhindern keine Abmahnung. Dieser Satz schützt weder vor Rechtsfolgen noch einer berechtigten Abmahnung. Eine Androhung keine Abmahnung auszusetzen ist völliger Blödsinn. Dieser Text kann sich aber auch negativ auf dem Inhaber der jeweiligen Website auswirken.
Kürzlich hatte ich ein Anzeigeblatt zum Rothenburger Sommerfest in der Hand. Was allerdings etwas peinlich in den vielen Anzeigen war, dass eine Anzeige völlig falsch gedruckt wurde. Haben da etwa Praktikanten das Layout gesetzt? Oder hat die Redaktion geschlafen? Komisch, gerade in den Lokal-Zeitungen findet man Unmengen an typografische Fehler bzw. Fehldrucke.
Hier mal einige Masseinheiten, die in Westeuropa und in der traditionellen Typographie gebräuchlich sind. Oft werden Pica und/oder Point verwechselt. In der Regel wird mit Punkten gemessen, wobei der Bezugspunkt die Höhe des Gevierts ist, nicht die des gedruckten Buchstabens.
HKS-Farben sind die Standard-Druckfarben für das grafische Gewerbe.
Die Tabelle zeigt alle HKS-Farben und die entsprechenden Prozentwerte zur Darstellung in der CMYK-Euroskala.
Webdesign ist nicht gerade ein einfaches Thema, und viele nennen sich einfach Webdesigner obwohl sie gar nicht über das Wissen verfügen was Webdesign wirklich bedeutet. Da Webdesign ein recht großes Thema ist, möchte ich (je nach Zeitlage) mal etwas drauf eingehen.