Seit Jahresbeginn müssen alle Arbeitgeber die Einkommensdaten ihrer Beschäftigten an eine zentrale Speicherstelle melden. Der elektronische Entgeltnachweis (Elena) betrifft (laut Focus) bis zu 40 Millionen Menschen, und stößt natürlich bei Gewerkschaften, Politikern, Datenschützern und Partein auf scharfe Kritik. Ausgerechnet der Name Elena hat bei einigen Lesern eine ganz andere Bedeutung. Abgesehen davon das meist schlechte Wetterfronten einen Frauennamen bekommen, hatte auch der rumänische Diktator Nicolae Ceausescu eine Frau mit Namen Elena. Aber vielleicht hilft ja dann lady-elena.com weiter ...
FTP und Linke sprechen von einen Datenmonster. Elena sollte nicht nur Gehaltsnachweise speichern, sondern auch Abmahnung, wann ein Arbeitnehmer legal oder illegal gestreikt hat oder vermutlich auch Kündigungsgründe. Den ein oder andere Ostdeutsche wird das an die Kaderabteilung erinnern, hier wurde auch so einiges vom Arbeitnehmer erfasst. Ab 2012 soll jedenfalls der Zugriff (von leistungsgewährenden Behörden) auf die Elena-Daten freigeschaltet werden. Nunja, langsam und sicher werden wir immer undurchsichtiger ...
bisherige Kommentare
Edelweiss meint dazu:
Gegen die Datenkrake ELENA gibt es jetzt eine Online-Petition, von Peter Casper. Die E-Petition kann über die Seiten des Deutschen Bundestages erreicht werden. Ende der Mitzeichnungsfr ist 02.03.2010
Bitte mitzeichenen und weitersagen!
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8926